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Bildqualität

Druckerei und Programmierer brauchen eine andere Bildqualität als Ihre Zielgruppen

Da haben Sie für Ihre Drucksachen oder Ihre Website tolle Bilder herausgesucht, ggf. die Rechte an den Fotos geklärt bzw. Lizenzen gekauft – und dann stellt sich heraus, dass sie von der Auflösung her nicht passen oder nur mit zusätzlichem Bearbeitungsaufwand verwendbar sind … Das können Sie vermeiden, indem Sie gleich bei der Bild-Recherche die Auflösung prüfen.

Warum die Auflösung wesentlich für die Qualität Ihrer Marketing-Materialien ist

Die Auflösung bemisst sich nach Bildpunkten pro Längeneinheit, üblicherweise in „dots per inch“ (dpi) oder „pixel per inch“ (ppi):

  • 300 dpi/ppi
    braucht ein Bild, wenn es professionell in einer Druckerei oder für die Herstellung von Werbemitteln verwendet werden kann, beispielsweise für eine Unternehmensbroschüre, für Flyer und Prospekte, für Plakate, Roll-up-Displays, im Messebau oder auch für Geschäftsausstattungen wie Briefpapier, Visitenkarten.
  • 150 dpi/ppi
    benötigt ein Bild, wenn Sie es für Office-Programme einsetzen, beispielsweise für Powerpoint-Präsentationen oder für das Einfügen in Word-Dokumente. Dann können Sie es gut per Beamer zeigen oder auf Ihrem Büro-Drucker ausdrucken.
  • 72 dpi/ppi
    ist das gängige Format für Bilder, die im Internet verwendet werden. Wenn Sie ein Bild aus einer Website herauskopieren oder herunterladen, dann hat es üblicherweise diese Auflösung. Eine Ausnahme finden Sie meistens in Presse- oder Download-Bereichen von Websites: Die dort verfügbaren Fotos liegen in der Regel in 300 dpi vor.

Eine zu niedrige Auflösung führt dazu, dass Ihre Kunden nicht mehr das Motiv wahrnehmen, sondern abgehackte Bildpunkte sehen. Eben weil nicht genug Bildpunkte da sind, die aneinander gedruckt ein durchgehendes Bild ergeben. Im Fachjargon werden solche Bilder als „pixelig“ bezeichnet. Solche pixeligen Bilder gewinnen an Qualität, wenn sie auf einer kleineren Fläche verwendet werden, da dann die vorhandenen Bildpunkte enger zusammenrücken. Wie Sie herausfinden, in welcher Größe bzw. auf welcher Fläche Ihre Fotos richtig beeindrucken können, erfahren Sie jetzt.

So ermitteln Sie, ob Ihre Bilder und Fotos die notwendige Auflösung haben

Am einfachsten nutzen Sie ein Helferlein im Internet, z. B. http://www.digimage.de/dpirechner.html, das Ihnen ausrechnet, wie groß ein Bild mit überzeugendem Ergebnis gedruckt bzw. verwendet werden kann.

Drei Werte sind relevant: Sie brauchen zwei Angaben, um den dritten Wert berechnen zu lassen. Ein Beispiel: Wenn Sie ein Foto für Ihre Imagebroschüre verwenden wollen, benötigen Sie mindestens 300 dpi Auflösung. Dies ist die erste benötigte Angabe. Den zweiten Wert ziehen Sie aus den Pixelmaßen Ihres recherchierten Fotos. Hier ist es egal, ob Sie die Höhe oder die Breite verwenden. Die Pixelmaße bekommen Sie angezeigt, wenn Sie mit der rechten Maustaste auf das Bild clicken (oder über die Menüleiste gehen) und die Eigenschaften ansehen. Nehmen wir an, dass dort 1536 x 2126 steht. Geben Sie in das Formular an den entsprechenden Stellen 300 dpi und 1536 Pixel ein, erfahren Sie, dass das Foto 13 cm breit (oder hoch) in sehr guter Qualität gedruckt werden kann. Analog sind es bei 2126 Pixeln und 300 dpi Auflösung dann 18 cm Breite oder Höhe.

Bei der Recherche in Foto-Datenbanken bekommen Sie üblicherweise die Auflösung mit angezeigt, da der Preis mit davon abhängt.

Nun wünschen wir Ihnen, dass Ihre Fotos auch scharf sind – denn bei verwackelten Bildern hilft auch eine hohe Auflösung meistens nichts.

Sabine Rupp  ·  FRAU RUPP Unternehmensbegleitung · Köln